Über mich:

  • Ich bin Iris-Angelika Dittrich.
  • In der Praxis nennen mich alle Eli.
  • Ich bin Mutter dreier erwachsener Kinder
  • und erfreue mich seit vielen Jahren, Menschen in unterschiedlichsten Alters- und Lebenssituationen zu begleiten.
  • Ich bin die Begründerin von mM, mM-Tiefentherapie, mM-Online, gudanken©, UnPolarity© und 'Eli's Praxis'.
  • mM entstand durch meine persönliche Lebensgeschichte. 2010 erhielt ich die Diagnose Krebs. Ein bösartiges Karzinom hatte sich in meinem Magen eingenistet. Aus medizinischer Sicht war jede Hilfe zu spät, da sich Metastasen überall gestreut hatten. Es hiess, ich hätte noch etwa drei Monate zu leben. Heute lebe ich immer noch: gesund, fit und heil ;-)
  • Der Weg hierhin war steinig und schwer. Er forderte viel von mir. 
  • Die Diagnose Krebs an sich, war schlimm für mich. Mir ging es damals schon seit Jahren nicht optimal. Das Gute daran: so wusste ich endlich, was mit mir los war.
  • Das Schlimmste daran: dieses mich einfach im-Stich-lassen von Seiten der Medizin. Es liess mich jegliches Vertrauen in Alles verlieren. 
  • Ich glaubte niemanden mehr, liess mich auf gar nichts mehr ein und erzählte lange niemandem davon.
  • Als Kind hatte ich nicht wirklich gelernt, wie sich Vertrauen anfühlt. Ich entspringe nicht einer Familie, in der Halt und Sicherheit gewährleistet ist.
  • Mein Körper zwang mich auf seine Art, ab dem Moment der Diagnose, einen neuen Weg einzuschlagen. Ein Weg der mir fremd war. Einen Weg zurück zum Vertrauen. Er zwang mit wortwörtlich auf den Weg zu meinem ganz persönlichen Glück!
  • Dieser Weg hinterlässt um die fünfzehntausend Stunden Meditation, unsäglich viele Tränen, Misserfolge, Verluste und Rückschläge.
  • Dieser Weg hinterlässt aber auch einen grossen Erfahrungs- und Wissensschatz, einen enorm starken inneren Frieden, eine unendlich weite innere Freiheit und eine unerschütterliche wahre Liebe in mir drin - ich möchte diesen Weg nicht mehr missen!
  • Heute bin ich glücklich, dies alles anderen Menschen zugute kommen lassen zu können. 
  • Ich empfehle niemandem mein Vorgehen gleich zu tun.
  • Davon überzeugt, dass jeder Mensch einzigartig ist und somit auch seinen ganz individuellen Weg hat, kann nicht automatisch das, was für mich das Richtige war, für jeden Anderen auch so sein.

Ursprünglich komme ich aus der Hotellerie.

Mein Traumberuf: professionelle Gastgeberin.

 

Mit vierzehn schon, habe ich in Restaurants ausgeholfen und mir so - neben der Schule - etwas Taschengeld verdient. 

Mit siebzehn brach ich das Gymnasium ab, um bewusst auf dem praktischen Weg die Hotel-Karriereleiter hoch zu klettern.

 

Ich erlernte den Beruf der Hotelfachassistentin im Bellevue Palace in Bern und zehn Jahre später, feierte ich den Diplomabschluss an der Hotelfachschule Luzern.

Ich war sehr stolz fortan als eidgenössisch diplomierte Hotelière arbeiten zu dürfen.

Damals war ich schon Mutter meines ältesten Sohnes - den Zweiten trug ich unter meinem Herzen.

 

Von Erziehung und kleinen Kindern verstand ich nicht viel.

Ich selber bin die Jüngste von vier Geschwistern. Mein Vater hatte sich nicht um mich gekümmert und als ich noch klein war, wurde meine Mutter alleinerziehend.

In meiner Vorpuperät starb mein Vater.

 

Ich bin als HSP (highly sensitive person; 20% der Bevölkerung in unseren Breitengraden!) auf die Welt gekommen.

Das habe ich von meinem Vater geerbt - oder vielleicht sind alle Babys so und ich bin es einfach geblieben.

Vielleicht hatte ich deshalb immer schon eine gute Intuition.

HSP zu sein, ist ein grosser Segen für ein gutes Leben - doch eben nur, wenn man gelernt hat, damit umzugehen - ich hatte es nicht.

 

Meine Mutter ist das Gegenteil von mir.

Das konnte für mich langfristig nicht gut gehen. Ich wurde leistungsorientiert erzogen und lernte systematisch zu funktionieren.

Es lag mir sehr viel daran, brav zu sein und es allen recht zu machen. Auf diesem Wege entging ich den meisten Strafen, davor hatte ich riesige Angst - so gesehen war ich damals ein grosser Feigling.

 

Ich begann mehr und mehr, mich selber und mein wahres Wesen zu verleugnen. 

Unzähligen Mitmenschen ergeht es mir ähnlich - ich weiss das.

In den letzten zwanzig Jahren habe ich mir unendlich viele Gedanken darüber gemacht, wer wohl woran schuld ist, wer es wie machen sollte, was Eltern für eine Rolle haben, was die Kinder für Eine.

 

Als Erwachsene kannte ich mich eigentlich gar nicht.

Ich funktionierte einfach - und darin war ich wirklich gut!

Als Jugendliche und Juniorin trainierte ich sechs Tage die Woche für gute Leistungen im Badminton. Später als junge Frau im Triathlon.

Ich erreichte quasi immer meine, mir gesetzten Ziele und für Niederlagen hatte ich keine Zeit. Ich überging sie einfach. 

 

So lief mein Leben bis 2010.

 

2010 legte mich mein Körper dann völlig lahm.

Ich hatte zwar von jung an, immer mal wieder ernst zunehmende Krankheiten gehabt, ja sogar zweieinhalb Nahtoderfahrungen, trotzdem hatte ich immer weiter in meinem alten Schema gemacht.

 

Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich persönlich den Eindruck hatte, ich würde es gut machen: im Job, mit den Kindern, in meiner Ehe, mit Freunden - ich war rundum immer sehr beschäftigt und versuchte alles konstant immer so gut, wie nur möglich zu machen.

 

Das war zwar gut gemeint von mir, aber es war nicht gut.

 

Heute weiss ich, das waren alles "Ausreden", um keine Zeit für mich und meinem wahren Zustand zu haben. Ablenkung, um vor mir selber davon laufen zu können.

 

Das ist im Fall kein Vorwurf oder gar eine Schuldzuweisung - weder mir selber noch Anderen gegenüber.

Es ist einfach ein Auf-den-Tisch-legen von ungeschminkten Tatsachen. 

 

Ohne das ging es bei mir nicht. Ohne darüber zu reden, ohne irgendwann die Tatsachen auf den Tisch zu legen, ohne den Mut in den Spiegel zu schauen und dabei Blick zu halten, ohne zu lernen darüber zu reden, ging es nicht.

 

Irgendwann, inmitten meines Weges, habe ich gemerkt, dass das Wahre die Schwester der Einfachheit ist.

 

Wir Menschen haben es einfach sehr gerne kompliziert.

Heute denke ich: weil wir so besser vertuschen können, dass wir vor uns selber davonlaufen.

 

Dass ich sosehr krank geworden bin, hatte Gründe. Sowas hat immer Gründe.

Gründe, die nur ich selbst in mir drinnen finden und auflösen konnte.

Gründe, die mich Schritt um Schritt zu mir selber und zu meiner eigenen Wahrheit führten.

Manchmal hat sich das so angefühlt, dass ich für jeden Schritt vorwärts, ein paar rückwärts machte.

Mit der Zeit merkte ich, dass dies nicht so ist - sondern, dass es immer nur vorwärts geht.

 

Irgendwann hatte ich es geschafft, meine Wahrheit kennen zu lernen, das war eines der Highlights!

Leider begann damit auch das nächste Problem: diese Wahrheit umzusetzen; zu dieser Wahrheit stehen - egal, was sich mir dabei in den Weg stellte. 

 

Dieser Teil meines Weges war wohl der Schwierigste für mich und dauerte am Längsten.

Ich hatte enorme Mühe, Gutes anzunehmen und ebenso Mühe Altes los zulassen.

Ich wusste sehr lange gar nicht wie das gehen soll.

 

Generell habe ich mich in meinem alten Leben immer sehr schwer mit Veränderungen getan.

Ich hatte einen extrem sturen Kopf.

Dazu ein Herz, das sich trotz allem nicht unterkriegen lassen wollte und deshalb immer wieder dreinredete und sich durchsetzen wollte.

Und durch meine Hochsensibilität waren da noch all die Eindrücke, die mich konstant, wie hohe Wellen, von überall her überschwemmten.

 

Lange Zeit dachte ich, das sei bei allen Menschen so. Ich hatte absolut nicht gelernt damit umzugehen - auch nicht mit der Liebe, mit der Umwelt, mit anderen Menschen - es überschwappte mich einfach und ich war konstant damit beschäftigt nicht unterzugehen.

 

Ich wusste damals nicht, dass es auch anders geht.

Es war für mich also kein Untergehen, sondern Normalzustand, mit dem ich zurecht zu kommen hatte.

Erst jetzt im Nachhinein, sehe ich das jetzt alles mit Klarheit und habe gelernt zu filtern, was da reinkommen kann und was nicht, wie ich mich abgrenze, schütze und was ich von mir persönlich weiter- und preisgebe.

 

Hochsensibel zu sein hat übrigens nichts mit übermenschlich oder ausserirdisch zu tun.

Es ist einfach, dass diese Menschen ihre Gefühle und Emotionen intensiver spüren, als der Durchschnitt.

Das kann auch nur einzelne Sinnesorgane betreffen (zb den Geruchsinn) - es ist also eigentlich ein Plus für das Leben - wenn man denn gelernt hat, damit umzugehen. 

 

Ich bin auch hochsensitiv.

Ich denke, das ist die Folge des vielen Meditierens - oder vielleicht war ich es immer schon. Aber von so vielem Meditieren kommt das automatisch.

Hochsensitiv bedeutet, mehr verschiedene Gefühle, Eindrücke, Energien wahrnehmen zu können, als der Durchschnitt - also eigentlich auch ein Plus für das Leben - wenn man denn gelernt hat, damit umzugehen.

 

Es gibt Menschen, die dieses Plus in ihrem Leben manipulativ benutzen und ausnutzen - das finde ich abscheulich!!

Zum Glück ist es nicht allzu schwer, sich vor solchen Personen zu schützen - der Gedanke  innerer Überzeugung, dass man so etwas nicht will und auch nicht zulässt, genügt.

 

Lange Zeit konnte ich nicht über mich und mein Leben reden.

Ich hätte von Gewalt in verschiedenen Formen, familieninternem Mobbing, Stalking, Hochleistungsdruck, Lieb- und Hilflosigkeit und vor allem von grossen Verlustängsten reden müssen.

Ich schämte mich für all das, was ich erlebt hatte.

Ich sah mich selber als Versagerin und schwieg lieber.

So schluckte ich von klein auf alles in meinen Magen hinunter. Das war meine Wahl.

 

Dadurch habe ich auch das Verhalten derjenigen Menschen, die mir wirklich geschadet haben, in Schutz genommen. 

Ich hatte damals einfach noch keine Lösungen auf die Probleme meines Lebens.

Heute habe ich sie.

 

Als Erwachsene ist es an uns, die Verantwortung für uns selber und unser Leben zu übernehmen und selber zu entscheiden, welche Richtung wir fortan an den Wegkreuzungen wählen.

 

Ja, diesen - doch so wichtigen - Entscheid habe ich nicht freiwillig gefällt.

Mein Magen hat mich dazu gezwungen. Zu meinem Glück!

Von alleine hätte ich mich nie darauf eingelassen.

 

Als ich in der Hotellerie zuoberst auf der Karriere-Leiter angekommen war, kehrte ich den Hotels dieser Welt meinen Rücken zu und bildete mich fortan "bedarfsorientiert" in Erziehungsfragen weiter.

 

Neben unzähligen Kursen, liess ich mich zuerst zur Spielgruppenleiterin und wenig später zur diplomierten Montessori-Pädagogin ausbilden.

Dann machte ich den Abschluss zur diplomierten Kleinkindererzieherin, gründete auf privater Basis ein Kinderhaus nach der Philosophie von Maria Montessori, stieg ins Kurswesen und in die Lehrlingsausbildung ein und machte auch hier die dafür nötigen Diplome.

 

Von Beginn an waren Kleintiere Bestand des Kinderhauses. Mit der Zeit kamen Ponys und Pferde dazu.

Auch hier machte ich die entsprechenden Aus- und Weiterbildungen vor allem im NaturalHorsemanShip, Freiheitsdressur, klassischen Dressur und im Springen.

Viele Jahre habe ich Kinder-, Jugend- und Erwachsenenkurse durchgeführt. 

 

Das Kinderhaus war in unser Wohnhaus integriert - ich arbeitete somit zu Hause. Das ermöglichte es mir durch die Weiterbildungen auch mal ausser Haus zu kommen, ohne dabei meine Kinder alleine lassen zu müssen. 

 

Alle Kinder - allen voran meine eigenen - lagen mir immer sehr am Herzen. 

Ich wollte ihnen eine gute, schöne Kindheit bescheren.

Nicht so, wie ich es als Kind empfunden hatte. 

 

Ich kann mich noch an den Moment erinnern, als ich zum ersten Mal schwanger war.

In meinen Augen war ich damals in einer festen Beziehung, doch der Vater des Kindes sah das anders und liess uns einfach sitzen.

Für mich brach eine Welt auseinander - ich wollte heiraten und eine "richtige gute" Familie sein. 

 

Früher habe ich vor lauter nicht anders können, oft "in den Wolken gehangen" und an der Realität vorbei gelebt und gelitten.

Ich habe auch für all die Anderen mitgelitten und wollte ihnen ihre Last abnehmen.

 

Heute weiss ich, dass Jeder seinen eigenen Weg zugute hat.

Dass Jeder genau dazu ausgerüstet ist, seinen eigenen Weg gehen zu können.

Dass Jeder immer nur soviel zu tragen bekommt, wie er auch tragen kann.

Und vor allem, dass es wichtig ist, seinen eigenen Weg selber gehen zu dürfen!

 

Ich persönlich habe lange darauf gehofft, dass mir Andere meine Last abnehmen - so wie ich es doch auch für meine Nächsten machte.

Sehr lange habe ich darauf gezählt, dass mich Andere oder "ein Anderer" glücklich machen wird - so wie ich es für Andere versuchte zu machen.

 

Doch in Wahrheit liegt es an mir selbst, mich glücklich zu machen.

Es liegt an mir, meine eigene Last zu tragen und nur meine.

Es liegt an mir, meine Probleme zu lösen - nur meine eigenen und nicht immer wieder auf den Wegen Anderer herum zu hüpfen und drein zu pfuschen.

 

Auf diese Weise sind mir heute meine Mitmenschen, ja mein ganzen Umfeld eine Bereicherung, oft eine wunderschöne Bereicherung!

 

Damals, als ich so krank war, glaubte ich zwei Wochen lang, dass ich wirklich nur noch ein paar Monate zu leben hatte.

Ich schwebte in diesem Zustand von gut wirkenden starken Schmerzmitteln so vor mich hin.

 

Dann plötzlich - und ich erinnere mich, als ob es gestern war - spürte ich eine enorme Hitze in meiner Körpermitte.

Es war ganz rot, wie ein riesiges Feuer mit viel roter Glut, mitten in mir drinnen.

Mit der Zeit merkte ich, dass es Wut war.

Wut auf die Menschen, die sich das Recht genommen hatten, mir zu sagen, wie lange ich noch zu leben hätte!

Das ist doch Wahrsagen! Wo die Schulmedizin nichts mit alternativen Methoden und sowieso nichts mit Esoterik zu tun haben will.

 

Ich persönlich hatte immer schon etwas gegen Wahrsagen.

Ich finde, damit nimmt der Eine dem Anderen etwas Wertvolles weg.

Heute halte ich immer noch nichts davon.

Ich verstehe die Sehnsucht mancher Menschen, sich sagen zu lassen, was in ihrem Leben passieren wird - doch bin ich davon überzeugt, dass das nichts bringt, ausser Machtausübung des Einen über den Anderen.

 

Meine Mutter hatte auch diese Angewohnheit. Immer mal wieder hörte ich: "... wenn du nicht das so machst, dann wirst du so und so enden ..."

Als Kind glaubte ich natürlich, was mir meine Umgebung kommunizierte.

Heute distanziere ich mich klar davon.

 

Wie will jemand den Weg eines Anderen im Voraus kennen? Jeder Augenblick gibt jedem Menschen neu zu entscheiden, welchen Weg er gehen möchte.

Wenn er sich natürlich einbildet, dass das was andere Menschen über seinen Weg behaupten wahr ist - dann geschieht es auch so.

 

Vor allem: warum sollte ein Mensch dem Anderen seinen Weg vorhersagen?

Da gibt es für mich nur eine Erklärung: Machtausübung.

 

Ich vertrete die Meinung, dass jeder Mensch einzigartig ist und als Mensch an sich nicht zu kritisieren oder zu bewerten ist.

Was man kritisieren darf - und manchmal muss - ist sein Verhalten!

 

Man kann nur seine eigene Meinung wirklich kennen und vertreten, für seine eigenen Gefühle einstehen und sein eigenes Empfindungen äussern.

Man kann nur Vermutungen über einen Anderen äussern, nie aber seine ganze Wahrheit kennen.

Ich denke nicht erwarten zu können, dass Andere mich vollkommen verstehen.

Ab dem Moment, ich mich selber angefangen habe zu verstehen, angefangen mich selber zu lieben - so wie ich bin - zu mir zu stehen, ab dem Moment war ich nicht mehr darauf angewiesen, dass mich andere verstehen. 

Sondern kann es jetzt offen lassen und mich tief darüber freuen, wenn es denn mal so ist.

Handelt man so, bedeutet das Respekt untereinander für mich.

 

Noch ein paar Mal auf meinem Weg habe ich diese rote Hitze erlebt, aber nie mehr so intensiv, wie damals.

Kurz nach diesem heissroten Wutball in mir drin, sah ich in einem Dokumentationsfilm über die Shaolin Mönche.

Sie zerschmetterten sich Bretter über den Köpfen oder meditierten stundenlang in eiskalten Bergbächen sitzend ohne dabei Schmerzen zu empfinden.

 

Ich dachte: Was die können, kann ich auch!

Natürlich war das völlig am Verstand vorbei gedacht - doch dies war der Grundstein zu meiner vollständigen Genesung.

 

Ab dem Moment fing ich an zu meditieren.

Wohlverstanden, ohne mich auf Theorien oder Methoden Anderer einzulassen - ich hatte ja kein Vertrauen mehr.

Ich suchte und fand den Weg einfach selber.

Vielleicht deshalb ging das ganze Prozedere bei mir so lange, weil ich alles allein herausfinden sollte/wollte.

 

Hatte ich ein Problem bearbeitet und aufgelöst, las ich dann manchmal im Nachhinein "per Zufall" über dieses Thema und dachte: "Ah ja, das stimmt, was die da sagen, so habe ich es auch erlebt."

Manchmal dachte ich auch das Gegenteil.

 

Nach und nach baute ich mich auf diese Weise auf.

Ich verbrachte fast die ganze Zeit damit, Antworten und Lösungen auf meine Fragen zu finden.

Dabei wandte ich die Methode wahr - nicht wahr an.

 

Das ist grundsätzlich ganz einfach und für jeden machbar:

Denke einmal zb daran, was du heute gefrühstückt hast.

Vielleicht waren das Haferflocken mit Milch oder nur einen Kaffee oder gar nichts.

Dieses Daran-denken ergibt in dir drinnen ein Gefühl.

Das ist das Gefühl der Wahrheit, denn es ist ja wahr. Das speicherst du ab.

Dann lügst du und sagst etwas, was du nicht gefrühstückt hast, zb Grüntee und Brot.

Das erzeugt ebenfalls ein Gefühl in dir drinnen.

Es fühlt sich anders an. Das ist das Gefühl der Unwahrheit. Weil du dich ja gerade angelogen hast.

Dieses Gefühl speicherst du auch ab.

 

Und damit lässt sich nun arbeiten.

So habe ich das gemacht.

Diese Lösung habe ich damals für mich gefunden.

Ich stellte mir die Fragen meines aktuellen Problems und testete die verschiedenen Antworten, die mir dazu in den Sinn kamen ab.

 

Zu Beginn ging das Ewigkeiten!

Manchmal suchte ich monatelang nach Lösungen und Antworten und das nicht nur zwischenzeitlich, sondern hauptzeitlich.

Heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, dass ich das wirklich durchgezogen habe. Aber damals blieb mir gar nichts anderes übrig.

 

Mit der Zeit und der vielen Übung, wurde ich richtig gut. 

Es ergab sich wie von alleine, dass ich im Erfolgscoaching landete. 

 

Damals war mir nicht ganz bewusst, wie und was ich da machte.

Ich konnte es auch nicht in Worte fassen. Ich befasste mich nicht damit, zu analysieren, was ich wie machte, sondern es ging rein darum die Lösungen zu meiner Gesundung zu finden.

 

Es war gleich einem Orchester-Dirigenten, der von Grund auf all die vielen Instrumente und deren Töne lernt zu erkennen und mit der Zeit ohne Mühe sagen kann, dass die fünfte Geige vorne links, soeben einen falschen Ton gespielt hat.

 

Anderen zu sagen, was sie tun sollten, um erfolgreich ihre Ziele zu erreichen, war in dem Sinne relativ einfach für mich.

Doch kam ich nicht wirklich mit dem Erfolg zu recht und war auch nicht glücklich dabei.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch noch nicht optimal gelernt, mit meiner Hochsensibilität umzugehen.

Oft hatte ich das Gefühl, dass durch mein Tun ich als irgendwie überirdisch oder übermenschlich angesehen wurde und mich meine Umgebung auch als das benutzen wollte.

Ich fühlte mich nicht wohl dabei, denn meine Fertigkeit war ganz einfach Resultat von immens viel Training.

 

Zweieinhalb Jahre nach der Krebsdiagnose dann, war ich medizinisch gesund!

 

Heil war ich noch lange nicht.

Eigentlich begann für mich erst zu diesem Zeitpunkt der eigentliche Heilungsprozess.

Genau gesagt, erst ab dem Moment ich mir selber einwilligte, mich selber zu coachen.

So, wie ich es mit Anderen gemacht hatte - das war ja erfolgreich gewesen.

 

Dieser Schritt war für mich immens schwer. Es vergingen Jahre, bis ich dies 100% und voll bewusst mit mir machte.

In dieser Zeit zog ich mich mehr und mehr zurück, hörte mit dem Coachen und dreinreden auf anderer Wege auf und absolvierte stattdessen eine Schriftsteller Ausbildung.

Ich wollte immer schon Bücher schreiben. So lernte ich auch das, wie man sowas macht.

 

Im Verlaufe der Zeit wurde ich dann heil, fand meinen inneren Frieden und mein eigenes Glücklich-sein.

Irgendwann fand ich den Weg zu einer Kinesiologie-Ausbildung.

Ich kannte diese Methode der Komplementärmedizin schon von früher her und begriff, dass genau diese Methode mir zu meinem Glücklichsein im coachen anderer Personen gefehlt hatte.

 

Damals wandte ich einfach meine Intuition und dieses Abfragen von wahr-nicht-wahr an. Meine Kunden wurden dabei immer unselbstständiger und machten einfach immer mehr das, was ich sagte - es hatte ja Erfolg.

Aber es war nicht das, was ich wollte.

Und es war auch nicht das, was diese Klienten eigentlich in diesem Moment gebraucht hätten - es war einfach nur der möglichst direkte Weg zu kurzfristigen Zielen.

 

Ich aber wollte eigentlich wie bei den Kindern nur von Grund auf unterstützen - gleich der Philosophie von Maria Montessori "Hilf mir es selbst zu tun!"

 

Mit dem kinesiologischen Muskeltest kann ich nun zu einhundert Prozent und dem System des Klienten entsprechend, eruieren, was er/sie in diesem Moment benötigt.

Mein Wissen und meine Erfahrung ist auf diese Weise einfach eine wertvolle Bereicherung meiner Arbeit.

 

Dieses Vorgehen hat bewirkt, dass meine Klienten jetzt - selbstverantwortlich die Hauptrolle einnehmen und ihre Selbstheilungskräfte selber kennen und einsetzen lernen.

  

Aktuell ist die Corona-Zeit für uns alle eine grosse Herausforderung mit viel Neuem, was wir so noch nicht kennen. 

Ich habe diese Herausforderung angenommen und mache das Beste daraus.

Überall öffnen sich Türen, die vorher vielleicht nicht einmal vorhanden gewesen wären.

 

mM und vor allem die guten Gedanken geben mir dabei die nötige Sicherheit, Motivation und Kraft.

Auch wahren und festigen sie mir meine erworbenen inneren Werte. 

 

Manches in meinem Leben ist heute noch nicht so, wie ich es gerne hätte und ich arbeite daran.

Manchmal holt mich auch mein altes Leben ein - doch bleibe ich dabei jeweils in meiner Mitte und spüre die felsenfeste Gewissheit eine gute Lösung für mich und die Situation zu finden.

 

Im Ganzen gesehen, bin ich unendlich froh, nie aufgehört zu haben, durchzuhalten und an das Gute zu glauben.

Schlussendlich habe ich gelernt Missstände als Chance zu sehen. Das Schöne, Gute und die Liebe anzunehmen. Kein Ziel mehr anzupeilen, sondern den Weg als Ziel zu nehmen. Und ich habe gelernt, dass es nichts Unmögliches gibt!

 

Heute weiss ich, dass es immer einen guten Weg gibt und ich weiss auch, dass man diesen findet!

Für mich gibt es nur noch individuelle Wege dorthin, wo wir wirklich hin möchten. Auch wenn diese Wege manchmal holprig und teils noch verstellt sind, darf man sich deswegen nicht davon abbringen lassen.

 

Heute gehe ich meinen eigenen Weg, kann mit den Wolken schweben und gleichzeitig mit beiden Füssen fest in Mutter Erde verankert sein.

 

 Herzlichst

  Deine Eli